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Rote Rebsorten Weiße Rebsorten
Periquita (20.315 Hektar) Baga (11.859 Hektar) Vinhão (8.607 Hektar)
Trincadeira Preta (8.463 Hektar)
Touriga Francesca (7.439 Hektar)
Tinta Barroca (7.196 Hektar)
Tinta Roriz (5.286 Hektar)
Tinta Carvalha (5.242 Hektar)
Mourisco (5.166 Hektar)
Borraçal (4.497 Hektar)
Bastardo ( 4.442 Hektar)
Rufete (3280 Hektar)
Touriga Nacional (2.762 Hektar)
Moreto (2.499 Hektar)
Espadeiro (2.387 Hektar)
Castelão (2.387 Hektar)
Jaen do Dão (1.737 Hektar)
Alfrocheiro Preto (220 Hektar) |
Fernão Pires (23.163 Hektar)
Malvasia (13.050 Hektar)
Vital (5.065 Hektar)
Codega (4.398 Hektar)
Boal Branco (4.014 Hektar)
Rabo de Ovelha (3.115 Hektar)
Azal Branco (3.081 Hektar)
Gouveio (2.414 Hektar)
Loureiro (2.384 Hektar)
Diagalves (2.333 Hektar)
Arinto (2.310 Hektar)
Bical (1.336 Hektar)
Tamarez (1.318 Hektar)
Trajadura (1.169 Hektar)
Assario Branco (1.148 Hektar) |
Baga
Die rote Rebsorte stammt aus Portugal, wo sie im Zentrum, vor allem aber im
Bereich Bairrada verbreitet ist.
Sie belegt insgesamt 11.000 Hektar Rebfläche. Der Name bedeutet „Beere”. Synonyme sind Baga de Louro,
Bairrada Tinta, Carrega Burros, Gonçalveira, Morete, Moreto, Paga Dívidas, Poeirinha, Povolide, Pretinho, Preto
Rifete, Rifete, Rosete, Tinta de Baga, Tinta Bairradinha, Tinta da Bairrada und Tinta Fina. Die spät reifende und ertragreiche Rebe hat sehr kleine, besonders dickschalige Beeren und ist resistent gegen echten Mehltau. Sie erbringt säurebetonte und tanninreiche Rotweine mit ausgeprägtem Cassis-Geschmack. Im berühmten Roséwein Mateus ist sie eine der wichtigsten Sorten.
Periquita / Castelão Francês Die rote Rebsorte ist mit über 20.000 Hektar Rebfläche die häufigste Rotweinsorte Portugals
und hier weit
verbreitet. Synonyme sind Bastardo Castico, Bastardo Espanhol, Castelão, Castelão Portugues, João Mendes, João de Santarém, Moreto, Morrágua, Mortágua, Olho de Llebre, Periquita, Periquito, Santarém, Trincadeira und Trincadeira Preta. Maßgeblichen Anteil an der Verbreitung hatte José Maria da Fonseca, der im Jahre 1834 in Azeitão südlich von Lissabon das heute zu den größten portugiesischen Produzenten zählende Weingut gründete und aus dem Norden diese Rebsorte in diesem Gebiet neu einführte. Die ersten Reben davon setzte er auf einem Weinberg mit dem Namen Periquita.
Alfrocheiro:
Alfrocheiro Preto, häufig auch Alfrocheiro, ist eine vor allem in der DOC Dão Region beheimatete rote Rebsorte. Sie wurde bereits im Jahr 1791 von Coelho Seabra erwähnt. In Dão gilt die Alfrocheiro Preto als wichtigste Rotweinsorte. Aber auch in anderen Landesteilen, etwa im Alentejo, Bairrada und Ribatejo wird sie wegen ihrer kräftigen Farbe und Dichte gern als Cuvée-Partner in vielen Weinen verwendet. Reinsortig ausgebaute Weine
zeigen meist ein intensives Bukett von roten Früchten, etwa Kirschen und Erdbeeren, und Wildblumen. Am Gaumen präsentieren sie sich kraftvoll, dicht und mit feinen fruchtigen und würzigen Akzenten.
Aragonês:
Unter den Haupt-Bezeichnungen Aragonez oder Aragonês ist sie in Portugal weit verbreitet
und wird dort in
nahezu allen Bereichen unter verschiedenen Namen kultiviert. Insgesamt belegt sie hier über 5.000 Hektar Rebfläche. Weitere Synonyme sind Aramont, Arinto Tinto, Roriz, Tinta Aragonesa, Tinta Monteira, Tinta Roriz, Tinta Roseira, Tinto del País und Tinto de Santiago. Die Rebe erbringt sehr farbkräftige, fruchtige und tanninreiche Rotweine.
Touriga Franca:
Die rote Rebsorte stammt aus Portugal, wo sie rund 14.000 Hektar Rebfläche belegt. Sie wird zum Beispiel in den Bereichen Douro, Dâo, Ribatejo, Terras do Sado und Trás-os-Montes angebaut. Die Rebe gilt als eine der besten Sorten für den Portwein. Synonyme sind Albino de Souza, Esgana Cão, Rifete, Tinta Barca, Touriga und Touriga Francês. Seit 2002 darf auf Grund einer Klage der französischen Weinlobby und eines Gerichts-Beschlusses der
Name Touriga Francesca nicht mehr verwendet werden. Der offizielle Name lautet seitdem Touriga Franca. Sie erbringt einen dunkelfarbigen, duftigen Rotwein.
Touriga Franca:
Die rote In Portugal gebräuchlicher Name (auch Roriz) für die rote ebsorte Tempranillo. Sie ist dort
zum Beispiel im Douro-Bereich eine der zugelassenen Hauptsorten für den Portwein.
Trincadeira:
Die rote Rebsorte ist im Süden Portugals weit verbreitet, besonders in den Bereichen Alentejo,
Dão und Douro.
Insgesamt belegt sie 13.000 Hektar Rebfläche. Der Name bedeutet „schwarzeTrincadeira”. Synonyme sind Black Portugal, Crato Preto, Crato Tinto,Espadeiro,
Espadeiro de Setúbal, Espadeiro do Sul, Moreto Mortágua, Mortágua, Mortágua Preto, Mourisco Vero, Mourteiro, Murteira, Padeiro Bravo, Portugal, Preto Martinho, Preto Rifete,
Rosete Espalhado, Rabo de Ovelha Tinto, Rifete, Rosete Espalhado, Rosete Espanhol, Tinta
Amarela, Tinta Cavallera und Trincadeira. Die sehr ertragreiche Sorte ist anfällig
gegen Fäulnis, besitzt aber ein hohe Resistenz gegen Hitze und Dürre. Die Sorte erbringt
würzige, fruchtige Rotweine.
Trajadura:
Trajadura ist eine weiße Rebsorte, die hauptsächlich in Portugal angebaut wird. Sie wird in
den Regionen Douro
und Minho zum Anbau empfohlen. Zugelassen ist sie auch in der Region Beira Litoral. Die bestockte Rebfläche beträgt in Portugal ca. 1.169 Hektar. Die wuchskräftige Trajadura gibt nur geringe Hektarerträge und die Beeren sind anfällig
gegen die;Rohfäule. Die spätreifende Sorte erbringt duftige, körperreiche und alkoholstarke Weine. Im Vinho Verde ist
sie eine der zugelassenen Sorten. Sie wird häufig mit den Sorten Loureiro und Alvarinho verschnitten.
Tinta Caiada:
Die Weine der Tinta Caiada, die vor allem in portugiesischen Alentejo angebaut werden haben einen sehr ausgeprägten Körper und hohen Gerbstoffanteil. Ihr Farbe ist sehr dunkelrot bis violett. Neben den Anbaugebieten in Portugal findet man die Tinta Caiada auch in Australien sowie auf Korsika und Sardinien.
Alicante Bouschet:
Die rote Rebsorte (auch Alicante, Alicante Henri Bouschet) ist eine Neuzüchtung zwischen Petit Bouschet x Grenache. Weltweit sind ca. 27.000 ha mit ihr bestockt. Louis Bouschet de Bernard kreuzte im Jahre 1824 in Mauguio bei Montpellier die roten Sorten Aramon x Teinturier du Cher. Er nannte die farbkräftige Sorte Petit Bouschet. Im Jahre 1866 wurde sie von seinem Sohn Henri Bouschet als Kreuzungs-Partner für die Alicante Bouschet eingesetzt. Warum als Namensteil die spanische Stadt aufscheint, ist nicht bekannt. Die Sorte ist pilzresistent und sehr ertragreich. Sie war bis in die 1980er-Jahre in den; französischen Bereichen Languedoc-Roussillon, Provence und Cognac weit verbreitet. Sie ergibt aufgrund ihres Fruchtfleisches
tiefdunkle Weine und wird deshalb sehr gerne als Teinturier (Färbertraube) blasseren Grundweinen beigefügt. Sie wurde früher in Frankreich auch gerne im Mischsatz gemeinsam mit der farbschwachen Sorte Aramon angebaut. In Amerika war sie sehr beliebt und in Kalifornien bis in die 1940er-Jahre weit verbreitet. In Südfrankreich wird sie auch als Traubensaft eingesetzt. Weitere Bestände gibt es in Spanien (hier unter Garnacha Tintorera), Portugal, Korsika, Italien (Kalabrien, Toskana), Jugoslawien, Israel und Nordafrika. Die Sorte war Kreuzungspartner bei der Alicante Ganzin.
Alvarinho:
(portugiesisch, galicisch Albariño) ist eine weiße Rebsorte, die
In Portugal die wichtigste Rebsorte für den Vinho
Verde ist. Besonders gut gedeiht sie im Gebiet von Monção, wo sie auch reinsortig ausgebaut wird.
Tinta Barroca:
Die rote Rebsorte stammt aus Portugal, wo sie 7.400 Hektar Rebfläche belegt.
Hier zählt sich zu den sechs wichtigsten Sorten für die Produktion von Portwein. Weiteres wird auf knapp 500 Hektar auch in Südafrika angebaut. Synonyme sind Barrocas, Boca de Mina, Tinta Barocca, Tinta das Barrocas, Tinta Gorda und Tinta Grossa. Die früh reifende, ertragreiche Rebe ist gut für trockene Gebiete geeignet. Sie besitzt relativ dickschalige Beeren mit hohem Zuckergehalt und erbringt dunkle, farbkräftige Rotweine.
Touriga Nacional:
Touriga Nacional ist eine autochthone rote Rebsorte aus Portugal. Traditionelle Anbaugebiete sind das Douro-Tal, aber auch Gebiete im Dão und im Alentejo. Die Touriga Nacional wurde entlang des Douro vorwiegend für die Portweinproduktion in großen Mengen angebaut. Die eher ertragsarme Rebsorte wird aber auch für die gewöhnliche Weinproduktion verwendet.
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